Die Wurzeln

1904

Alcide Delmont, der aus Saint Pierre (Martinique) stammt, ist Dr. jur und wird in Paris am 11. Februar 1904 als Anwalt zugelassen. Als 6. Sekretär der Rhetorikübungen der Rechtsanwaltsanwärter am Berufungsgericht von Paris in dem Lehrgang von Pierre Masse (1906-1907) wird er 50 Jahre lang eine doppelte berufliche Laufbahn - politisch und juristisch - führen. Abgeordneter für Martinique (1924-1936), Staatsuntersekretär für die Kolonien (1929-1930), Mitglied der Anwaltskammer (1938-1942).

1929

Sein Sohn Henri Delmont, der 1929 in Paris als Anwalt zugelassen wird, führt die Kanzlei fort und baut sie aus. Sekretär der Rhetorikübungen der Rechtsanwaltsanwärter am Berufungsgericht von Paris in dem Lehrgang von Albert Naud (1934-1935), Vorsitzender der UJA von Paris (1946-1947), Gründer und Vorsitzender der FNUJA (1947), Mitglied der Anwaltskammer (1952-1956), Vorsitzender des Französischen Anwaltsverbandes (ANA), Mitglied des Verwaltungsrates der International Bar Association (1967-1984), Vorsitzender der Caisse Nationale des Barreaux Français (1957-1959). Die Kanzlei von Henri Delmont, die ab 1936 im sozialrechtlichen Bereich tätig ist, wird einer der Vorläufer des Wirtschafts- und Umweltrechts sein. Henri Delmont starb am 13.

1961

Xavier Tandeau de Marsac, Absolvent der Ecole Nationale de la France d'Outremer, wird 1961 Mitglied der Anwaltschaft. Zehn Jahre später gründet er seine eigene Kanzlei, die sich rasch auf internationales Handelsrecht und Schiedsrecht spezialisiert. Auswärtiges Mitglied des Instituts für Recht und Praktiken der Internationalen Angelegenheiten der Internationalen Handelskammer, ehemaliger Vorsitzender der internationalen Abteilung des Berufsverbands der Rechtsanwälte, Vorsitzender der Arbeitsgruppe der Internationalen Handelskammer zur Schiedsgerichtsbarkeit bei mehreren Parteien, Schiedsrichter bei der American Arbitration Association, und 1983 wird er zum Mitglied der Anwaltskammer von Paris ernannt. Tödlicher Unfall 1985.


1985
Ab 1985 arbeitet Henri Delmont mit seinem Enkel, Cédric Fischer, der mit Jacques Toutain (1926-1987) die Gemeinschaftskanzlei der Anwälte Toutain Fischer gründen wird, die Fischer, Tandeau de Marsac, Gros und Partner heißt.

1987
1987 kommt Silvestre Tandeau de Marsac, vorher Partner in der Kanzlei Tandeau de Marsac, Serrero, Popineau und Partner, in die Kanzlei, die daraufhin den Namen Fischer, Tandeau de Marsac, Gros und Partner annimmt.

1994
1993 fusioniert die Kanzlei Fischer, Tandeau de Marsac, Gros & Partner, die ausschließlich aus Anwälten besteht, die zum früheren Rechtsberuf gehören, mit einer Kanzlei ehemaliger Rechtsberater, deren Hauptinitiator Jean-Léo Gros ist. Anlässlich dieser Fusion wurde Danièle Baruchel-Beurdeley Partnerin.

2000
Jean-Leo Gros gibt den Anwaltsberuf auf, um sich dem Schreiben zu widmen. Am 1. Januar 2000 kommt Pierre-Oliver Sur in die Kanzlei, um auch im Bereich des Strafrechts einen Schwerpunkt zu setzen. Die Kanzlei nennt sich nunmehr Fischer, Tandeau de Marsac, Sur und Partner.

2003-2004
Am 1. Januar 2002 und am 1. Januar 2004 werden Caroline Simon und Julie Couturier, Anwältinnen der Kanzlei, Partner.

2007
Am 1. Januar 2007, werden Elisabeth Mahé, Nathalie Schmelck und Laurent Barbotin, Anwälte der Kanzlei, Partner.

2013
François Morazin joined the firm in order to create the tax division.

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